Dorothea Brummerloh

freie Journalistin

Buntes

Eine App gegen Fahrradklau (SWR 2 „Impuls“)

Apps, diese kleinen, nicht immer nützlichen Programme für Smart- Phones können auch Fahrraddieben das Leben schwerer machen. Ein Bremer Erfinder hat einen speziellen Sensor und eine dazugehörige App für Mobiltelefone entwickelt, die Fahrradbesitzer im Fall eines Diebstahls sofort alarmiert.

App gegen Fahrradklau

nach oben

Heiraten ja, aber nicht meine Cousine! (Bayrischer Rundfunk / Interkulturelles Magazin)

 In traditionellen Haushalten türkischstämmiger, marokkanischer, tamilische oder auch iranischer Familien stehen arrangierte Ehen, die innerhalb der eigenen Familie stattfinden, noch immer hoch im Kurs. Oft sind es Cousin und Cousine, die miteinander vermählt werden. Ein türkisches Sprichwort sagt: Ein gutes Mädchen gibt man einem Verwandten, ein schlechtes einen Fremden. Und so sind Ehen zwischen Verwandten weit verbreitet und gelten als völlig normal. Dabei belegen Studien, dass das Risiko, ein krankes Kind zur Welt zu bringen, bei solchen Verbindungen erhöht ist. Doch darüber spricht kaum jemand. Das muss sich ändern,
dachte man sich in Duisburg und hat das Thema in die Öffentlichkeit geholt. Wie?
Dorothea Brummerloh berichtet.

Heiraten ja, aber nicht meine Cousine! (mp3)

nach oben

Keine Zeit und trotzdem fit (WDR 5 „Leonardo“)

Schluss mit dem schlechten Gewissen! Geht es um die Gesundheit, muss niemand nach einem langen Arbeitstag ins Sportstudio hetzen. Man kann sich beim Sport zurück halten, wenn man sich im Alltag mehr bewegt.
Wie das geht, zeigt Dorothea Brummerloh in diesem Beitrag. Sie hat das Minutentraining des Gesundheitstrainers Gert von Kunhardt ausprobiert, der „Erfrischen statt erschöpfen“ empfiehlt.

Keine Zeit und trotzdem fit (mp3)

nach oben

Beschneidung – ein Tabuthema (Radio Bremen / Funkhaus Europa)

Die Beschneidung von Mädchen ist in vielen afrikanischen Ländern gängige Praxis. In 28 Ländern der Welt, vornehmlich in Schwarzafrika, ist dieser Ritus verbreitet. Im Sudan zum Beispiel werden bis zu 90 Prozent der Mädchen die Genitalien beschnitten. Der Anteil kann in ländlichen Regionen auf bis zu 100 Prozent steigen. Schätzungsweise drei Millionen Mädchen werden jährlich weltweit beschnitten. Und wie sieht es in Deutschland aus, wo immer mehr Menschen aus afrikanischen Ländern ihre neue Heimat finden? Werden dann die Mädchen hier dem grausamen Ritual unterzogen?
Dorothea Brummerloh hat recherchiert.

Beschneidung (mp3

nach oben

Buchbesprechung „Tote essen keinen Döner“ mit dem Autor Osman Engin (Bayrischer Rundfunk / Interkulturelles Magazin)

Osman Engin ist als Satiriker vielen Hörern bekannt. Über seinen "Don Osman", türkischer Familienvater mit ganz alltäglichen Problemen mit seinen aufmüpfigen Kindern, seiner Frau, der zweitgrößten Nervensäge des mittleren Orients und den deutschen "Eingeborenen", hat Engin bereits einige Romane und Geschichten verfasst. Und nun ein Krimi: In „Tote essen keinen Döner“ beginnt alles mit dem Umzug der Engins. Jeder, der schon mal umgezogen ist, weiß, dass neben dem Tage dauernden, kostenträchtigen Renovieren, dem Kräfte zehrenden und Freunden vergrauelnden Möbelschleppen oft noch weitere Überraschungen bereitstehen. Doch den Wenigsten dürfte bislang das passiert sein, was den Engins widerfährt.
Dorothea Brummerloh hat sich mit dem Autor darüber unterhalten.

Tote essen keinen Doener-Osman Engin (mp3)

nach oben

Der „Braune Mob e.V.“ (SWR International)

Rassisten sind nicht unbedingt prügelnde Glatzen. Rassisten sind auch Menschen, die bestimmte Formulierungen oder Schimpfwörter benutzen und sich dessen noch nicht einmal bewußt sind. So ist in den Medien und in der Werbung schon mal die Rede von der „Cappuchinoschönheit“, von Farbigen und Schwarzafrikanern. Dass es eine faire Darstellung schwarzer Menschen in der Öffentlichkeit gibt, dafür kämpft der „Braune Mob e.V.“, eine Media- Watch –Initiative aus Hamburg. Noah Sow, selbst schwarze Deutsche und als Journalistin und Moderatorin im Rundfunk zu Hause, ist die Gründerin der Initiative.
Mit Ihr hat Dorothea Brummerloh über den „Braunen Mob“ gesprochen.

Brauner Mob (mp3)

nach oben

Ankunft in der Normalität- Murat Kurnaz (Bayrischer Rundfunk, Funkhaus Europa, SWR International)

Tenever – ein Bremer Stadtteil, in dem rund 6000 Menschen leben. Fast 2/3 der Bewohner sind Migranten. Der Stadtteil ist von hoher Arbeitslosigkeit geprägt, viele Familien leben von Sozialhilfe. Tenever ist eine Art Modellsiedlung – nur ganz anders als ursprünglich vorgesehen. „Hier leben inzwischen Menschen aus über 80 Nationen und verschiedenster Glaubensrichtungen vollkommen friedlich zusammen. Das hat doch auch seinen Wert“, sagt Joachim Barloschky. Er nennt sich Viertelmanager und ist als Leiter der Projektgruppe Tenever so etwas wie der Außen- und Innenminister des Quartiers. Er kennt hier fast jeden, hat auch den direkten Draht zu den Behörden und Wohnungsbauunternehmen. Gegen die Verelendung setzt er das Konzept der Vernetzung und der aktiven Mitbestimmung durch die Bewohner. Wie die Interkulturelle Werkstatt ist auch das Mütterzentrum unter Barloschkys Regie entstanden. Neuester Mitarbeiter im Mütterzentrums – Murat Kurnaz.
Dorothea Brummerloh berichtet.

Kurnaz (mp3)

nach oben

Shisha – Spaß mit gefährlichen Folgen (WDR 2 „Quintessenz“)

Die orientalische Wasserpfeife Shisha ist in Deutschland sehr begehrt. Vor wenigen Jahren noch völlig unbekannt, hat sie sich in der deutschen Jugendkultur fest etabliert. Die Wasserpfeife wird oft zum „Chillen" verwendet und wird dank ihrer transportablen Struktur auch gerne zu Partys oder Picknicks mitgenommen. Jugendliche ab 16 dürfen sich Tabak und Pfeife in einem Shisha- Laden kaufen. Doch wer damit anfängt, muss mit Folgeerscheinungen rechnen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung zitiert Studien, denen zufolge die aufgenommenen Schadstoffmengen teilweise sogar größer seien als bei filterlosen Zigaretten.
Dorothea Brummerloh berichtet

Shisha (mp3)

nach oben

Ein wunderschöner Tag im Cilento (Radio Bremen / Funkhaus Europa)

Mit Agropoli, dem südlichsten Städtchen im Golf von Salerno, beginnt der Cilento. Ein Landstrich, der aus einer weit in das Tyrrhenische Meer vorragenden Küste, großzügigen Wiesen, fruchtbaren Feldern sowie majestätischen Bergen besteht. Auf die 105 km langen Strände soll laut Reiseführer 330 Tage im Jahr die Sonne scheinen. Der Cilento ist von den Bausünden des Massentourismus verschont geblieben: keine lieblos hingeklotzten Appartementhäuser, keine Betonburgen die als Schlafstadt dienen.
Dorothea Brummerloh war im Cilento unterwegs.

Cilento (mp3)

nach oben

Die Lamprechtshöhle (Bayrischer Rundfunk „Rucksackradio“)

Wer hat nicht als Kind davon geträumt Astronaut, Pilot oder Höhlenforscher zu werden. Große Taten wollten man vollbringen, Schätze entdecken. Die Wenigsten haben wohl so einen aufregenden Beruf erfasst. Doch ab und zu packt einen der Forscherdrang.
Dorothea Brummerloh hat sich für uns auf eine Höhlenexpedition begeben und die Lamprechtshöhle in Stankt Martin in Österreich erkundet. Wie es ihr dabei ergangen ist: hören sie selbst.

Lamprechtshoehle (mp3)

nach oben

Die Thomasmesse - Kirche einmal anders (NDR Kultur)

An den hohen kirchlichen Feiertagen ist die Kirche rappelvoll, kann kaum genug Platz für alle bieten. An normalen Sonntagen dagegen bleibt die Kirche schlecht besucht und manchmal auch leer. Vielleicht liegt es daran, das die meisten von uns zwar hinter den Inhalten des christlichen Glaubens stehen, aber wie er verbreitet wird, nicht. Viele Menschen zweifeln an dem, was in der Bibel steht. Antworten finden sie im normalen Gottesdienst nicht. Wie muss ein Gottesdienst gestaltet sein, der die Leute anzieht?
Eine Antwort darauf fand Dorothea Brummerloh in der Thomasmesse im Bremer Dom.

Thomasmesse (mp3)

nach oben

Antonio und Giuseppa Lai – eine sardische Großfamilie (Radio Bremen / Funkhaus Europa)

Wo gibt es noch so etwas - mehrer Generationen zusammen unter einem Dach? Was vor 50 Jahren völlig normal war, scheint im Rahmen der Industrialisierung abgeschafft. Man folgt der Arbeit und die Familien gehen auseinander. Der traditionelle Familienverbund scheint überholt, nicht mehr modern. Aber wo jetzt hin mit den Alten, wer übernimmt die Kinderbetreuung? Die hausgemachten Probleme führen in vielen Ländern zum finanziellen Kollaps. Aber es gibt auch Landstriche, wo die Großfamilie noch existiert und funktioniert.
Dorothea Burmmerloh hat eine solche Familie auf Sardinien besucht.

Antonio und Giuseppa Lai (mp3)

nach oben