Dorothea Brummerloh

freie Journalistin

Am Ort des unverfälschten Zen: Buddhismus im japanischen Kloster Antaiji (SR2 "Hörstoff")

Für viele Menschen sind Dinge wie Liebe, Geld oder allgemein Erfolg hohe Ziele im Leben, denen sich vieles unterordnen muss. Wonach suchen wir aber wirklich?

Der Philosoph und Japanologe Olaf Nölke ist Abt des buddhistischen Zen-Klosters Antaiji und sagt: Je mehr wir uns anstrengen, glücklich zu sein, desto weniger verstehen wir, was Glück ist. Nicht die Schriften erlösen uns, auch nicht Gott oder Buddha, sondern die eigene Praxis, die eigene tägliche Übung.

Dazu dient im Zen-Buddhismus vor allem Zazen, die Meditation, aber auch Feld- und Waldarbeit, Kochen, Bad und putzen.

Buddhismus im japanischen Kloster Antaiji (mp3)

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Im Land der Hundertjährigen (rbb Kulturradio - „Kulturtermin“)

In Japan wie in der Bundesrepublik ging man lange davon aus, dass künftige Generationen ausreichend nachwachsen, um die Sozialsysteme zu finanzieren. Doch niedrige Geburtenraten und die steigende Lebenserwartung führten in Japan dazu, dass bereits heute ein Viertel der Einwohner 65 Jahre alt ist oder älter. Zieht man die Todesfälle von den Geburten ab, verlor das Land allein im vergangenen Jahr 284 772 Einwohner. Bis 2060 wird sich das 127-Millionen-Volk voraussichtlich auf 87 Millionen verkleinern. Was ein solcher demografischer Wandel bedeutet, kann man in Japan heute schon sehen.

Das Land der Hundertjaerigen (mp3)

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